Behandlung von Durchfall

Behandlung von Durchfall Bei Durchfall kommt es auf die richtige Behandlung an.

Durchfall sollte so früh wie möglich gezielt behandelt werden – andernfalls drohen durch Wasser- und Mineralienverlust unter anderem Kreislaufprobleme und Schwäche. Doch was tun bei Durchfall? Unverzichtbare Basis der Behandlung ist die Zufuhr von Flüssigkeit und Elektrolyten. Geeignete Durchfallmittel aus der Apotheke können helfen, den weiteren Flüssigkeitsverlust zu verhindern und Durchfall zu stoppen. Darüber hinaus ist bei Durchfall Schonkost angesagt.

Hilfe bei Durchfall:
Flüssigkeit und Elektrolyte zuführen

Die Basis jeder Durchfallbehandlung ist der Ersatz von verloren gegangener Flüssigkeit und Elektrolyten, um eine Austrocknung zu vermeiden. Geeignet sind zum Beispiel spezielle Glucose-Elektrolytlösungen aus der Apotheke. Grundsätzlich gilt bei Durchfall: Viel trinken! Etwa 3-4 Liter pro Tag sollten es sein – zum Vergleich: Im Normalfall sind etwa 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag ausreichend. Ideal sind Mineralwasser ohne Kohlensäure oder ungesüßter Kräutertee. Auch schwarzer Tee ist geeignet – Voraussetzung ist allerdings, dass der Tee mindestens acht Minuten lang zieht. Denn nur dann wird der Inhaltsstoff Tannin freigesetzt, der bei Durchfall positive Effekte hat.

Wichtig: Die Zufuhr von Flüssigkeit und Elektrolyten gleicht die bei Durchfall typischen Verluste aus, hat aber an sich keinen therapeutischen Effekt. Dies können nur geeignete Arzneimittel leisten.

Medikamente zur Durchfall-Behandlung

In der Apotheke stehen rezeptfreie Durchfallmittel („Antidiarrhoika“) zur Verfügung, die helfen können, den Durchfall zu stoppen. Sie unterscheiden sich unter anderem in Hinblick auf die eingesetzten Wirkstoffe und die jeweilige Wirkweise.

Opiate zum Beispiel bremsen den Durchfall, indem sie die Darmperistaltik (Darmmuskeltätigkeit) hemmen. Doch von einer derartigen „Lahmlegung“ des Darms wird insbesondere dann abgeraten, wenn Bakterien oder Viren Durchfall auslösen. Und das ist weitaus häufiger der Fall, als viele annehmen. Tatsächlich zählen virale oder bakterielle Infektionen zu den bekanntesten Ursachen für Durchfall. Denn so verbleiben die Erreger im Körper. Das gilt übrigens auch, wenn Durchfall im Rahmen einer Antibiotikabehandlung auftritt. Eine echte Alternative kann hier sogenannte Arznei-Hefe darstellen: Sie bindet Erreger schleust diese aus dem Körper. Der Darm wird auf diese Weise entgiftet und regeneriert – und das auf ganz natürlichem Wege.

Wichtig: Durchfall bei Kindern sollte nur mit Mitteln behandelt werden, die für die jeweilige Altersklasse geeignet sind. Achten Sie auf die Hinweise in der Packungsbeilage und fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker.

Lesen Sie hier mehr über Mittel gegen Durchfall.

Richtig essen bei Durchfall

Bei Durchfall sollte grundsätzlich auf leichte Kost geachtet werden, die den Magen-Darm-Trakt nicht unnötig strapaziert. Geeignet sind zum Beispiel Zwieback, Weißbrot, Gemüsesuppe oder Haferschleim. Bestimmte Lebensmittel sollten bei Durchfall besser gemieden werden:

  • Fette, schwer verdauliche Speisen
  • Milch und Milchprodukte
  • Getränke mit Süßstoff (z. B. Light-Getränke)
  • Koffein, Alkohol

Gut zu wissen: Die Empfehlung „Salzstangen und Cola bei Durchfall“ gilt heute als nicht mehr zeitgemäß.

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Pflichttexte:
Perenterol 50 mg Kapseln / Perenterol forte 250 mg Kapseln / Perenterol Junior 250 mg Pulver.
Wirkstoff: Trockenhefe aus Saccharomyces cerevisiae HANSEN CBS 5926 (Synonym: Saccharomyces boulardii). Anwendungsgebiete: Beschwerden bei akuten Durchfallerkrankungen, Reisedurchfällen (Vorbeugung u. Behandlung) sowie Durchfällen unter Sondenernährung. Begleitende Behandlung bei Akne. Für Kinder ab 2 Jahren und Erwachsene in der Selbstmedikation. Für Kinder unter 2 Jahren nur nach Rücksprache mit dem Arzt. Warnhinweis: Enthält Lactose, Perenterol 50 mg Kaps. enth. zusätzl. Sucrose. Perenterol Junior 250 mg Pulv. enth. zusätzl. Fructose.

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