Norovirus-Infektion

Norovirus Der Norovirus ist besonders gefürchtet.

Der Norovirus ist besonders häufig für unangenehme Magen-Darm-Infekte verantwortlich. Schwallartiges Erbrechen, Durchfall und Bauchkrämpfe sind typische Symptome. Die Ansteckungsgefahr ist hoch und eine gezielte Behandlung wichtig, um einem weiteren Flüssigkeitsverlust entgegen zu wirken.

Krankheitserreger Noroviren

Noroviren sind auf der ganzen Welt verbreitet und zählen zu den häufigsten Erregern von nicht-bakteriell bedingten Magen-Darm-Erkrankungen bei Erwachsenen und Kindern. Besonders häufig sind Menschen über 70 Jahren sowie Kinder unter 5 Jahren betroffen. Es besteht eine hohe Ansteckungsgefahr, so dass Noroviren häufig in Krankenhäusern, Altenheimen sowie Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindergärten ihr Unwesen treiben. Auch auf Kreuzfahrtschiffen wird der Ausbruch der Norovirus-Infektion unter den Passagieren häufig beobachtet.

Gut zu wissen: Infektionen mit dem Norovirus treten besonders häufig in der Zeit von Oktober bis März auf.

Übertragung von Noroviren

Noroviren werden über das Erbrochene sowie den Stuhl ausgeschieden und können leicht eine Infektion hervorrufen – wenige Viruspartikel reichen aus um sich zu infizieren. Die Übertragung erfolgt zum Beispiel durch Berührung von verunreinigten Oberflächen oder auch durch die Weitergabe von Viruströpfchen, die beispielsweise bei starkem Erbrechen in die Umgebung gelangen. Auch über kontaminierte Lebensmittel (z. B. Muscheln oder Salate) sowie verunreinigtes Wasser ist die Weitergabe von Noroviren möglich.

Norovirus: Krankheitsverlauf und Symptome

Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Symptome, beträgt häufig nur wenige Stunden.
Typische Symptome bei einer Norovirus-Infektion sind:

  • Übelkeit
  • Schwallartiges Erbrechen
  • Durchfall
  • Bauchkrämpfe
  • Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen
  • Erhöhte Temperatur oder Fieber

In der Regel klingen die Symptome innerhalb von wenigen Tagen ab. Allerdings: Auch nach der akuten Phase besteht Ansteckungsgefahr – und das mitunter bis zu zwei Wochen lang. Insofern gilt: Händewasche und Desinfektion spielen auch dann noch eine wichtige Rolle.

Was tun bei Noroviren?

Die gezielte Zufuhr von Flüssigkeit und Elektrolyten (Elektrolytlösungen aus der Apotheke) ist wichtig, um den Verlust durch Erbrechen und Durchfall auszugleichen.
Darüber hinaus empfiehlt sich die Anwendung von einem Mittel gegen Durchfall aus der Apotheke, um den weiteren Flüssigkeitsverlust zu verhindern. Gut geeignet sind natürliche Durchfallmittel auf Basis von Arznei-Hefe. Die natürliche Darmbewegung wird dabei nicht beeinträchtigt, aber dem weiteren Flüssigkeitsverlust zuverlässig entgegengewirkt.
Lesen Sie hier mehr über Hilfe aus der Apotheke bei Durchfall.

Wichtig: Sollten Säuglinge und Kleinkinder von Durchfall betroffen sein, ist ein Arztbesuch empfehlenswert. Dasselbe gilt bei stark ausgeprägten Symptomen bzw. wenn sich die Beschwerden nicht innerhalb weniger Tage bessern.

Gibt es eine Impfung gegen den Norovirus?

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Noroviren: Hilfe aus der Apotheke

Bei Noroviren ist eine frühzeitige und gezielte Behandlung wichtig. Lesen Sie hier, welche rezeptfreien Arzneimittel aus der Apotheke Ihnen helfen können, den Durchfall zu stoppen und einen weiteren Flüssigkeitsverlust zu verhindern.

Mehr erfahren

Eine Norovirus-Impfung gibt es bisher nicht. Wer sich vor einer Infektion mit dem Norovirus schützen möchte, sollte daher umso mehr auf eine gründliche Händehygiene achten. Meeresfrüchte sollten vor dem Verzehr immer gut durchgegart sein, um eine Ansteckung zu vermeiden.

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Pflichttexte:
Perenterol 50 mg Kapseln / Perenterol forte 250 mg Kapseln / Perenterol Junior 250 mg Pulver.
Wirkstoff: Trockenhefe aus Saccharomyces cerevisiae HANSEN CBS 5926 (Synonym: Saccharomyces boulardii). Anwendungsgebiete: Beschwerden bei akuten Durchfallerkrankungen, Reisedurchfällen (Vorbeugung u. Behandlung) sowie Durchfällen unter Sondenernährung. Begleitende Behandlung bei Akne. Für Kinder ab 2 Jahren und Erwachsene in der Selbstmedikation. Für Kinder unter 2 Jahren nur nach Rücksprache mit dem Arzt. Warnhinweis: Enthält Lactose, Perenterol 50 mg Kaps. enth. zusätzl. Sucrose. Perenterol Junior 250 mg Pulv. enth. zusätzl. Fructose.

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