Reisedurchfall

Durchfall in den Tropfen Vor allem in tropischen Gefilden ist Durchfall häufig.

Durchfall im Urlaub kann die schönsten Südsee-Träume zunichtemachen. Egal ob Schnorcheln, Safari oder Sightseeing – bei Durchfall ist an die geplanten Aktivitäten häufig noch nicht einmal zu denken. Umso wichtiger ist es, sich umfassend über das Thema Reisediarrhö zu informieren – und beim nächsten Mal optimal vorbereitet zu sein.

Reisedurchfall: Risiko in vielen Ländern erhöht

Reisedurchfall kann im Grunde genommen überall zuschlagen. Und dabei sind nicht nur Rucksacktouristen gefährdet. Auch Hotelgäste sind mitunter mangelhaften Hygienebedingungen in der Hotelküche ausgeliefert. Auf dem Kreuzfahrtschiff droht häufig aufgrund des engen Raums eine Ansteckung mit dem Norovirus. Hätten Sie gewusst, dass bei einigen Nilkreuzfahrten bis zu 80 Prozent der Passagiere betroffen sind?

Fest steht: Zu den häufigsten Urlaubsregionen, in denen Reisedurchfall auftritt, zählen:

  • Mittelamerika
  • Südamerika
  • Afrika
  • Indien
  • weite Teile Asiens

Die häufigsten Erreger, die „Montezumas Rache“ auslösen, sind Bakterien wie E.coli, Salmonellen und Campylobacter. Diese gelangen zumeist über die Nahrung oder das Trinkwasser in den Darm und produzieren dort Gifte (Toxine).

Durchfall im Urlaub: Infektionsquellen

Die Bakterien lauern ebenso im Leitungswasser (Vorsicht beim Zähneputzen!) wie auf ungeschältem Obst, rohen Lebensmitteln sowie in rohen Milch- und Eierspeisen. Auch unzureichendes Händewaschen ebnet den Erregern häufig den Weg. Dasselbe gilt für das Baden in stehenden Gewässern.

Hier einige der wichtigsten Ursachen für Reisedurchfall im Überblick:

  • Lebensmittel aus dem Straßenverkauf (unzureichende Hygiene!)
  • Rohe Lebensmittel (v.a. Fleisch, Fisch, Gemüse)
  • Ungeschältes Obst
  • Leitungswasser
  • Eiswürfel
  • Fruchtsäfte
  • Rohe Eierspeisen

Reisedurchfall: Symptome

Häufig beginnt der Reisedurchfall bereits wenige Tage nach der Anreise. Typisch ist eine erhöhte Stuhlfrequenz und flüssiger bis wässriger Stuhl. Die Betroffenen klagen häufig auch über Begleitsymptome wie krampfartige Bauchschmerzen, Schwäche und Kreislaufprobleme.

Auch wenn in den meisten Fällen das Schlimmste in etwa vier bis fünf Tagen überstanden ist, sollte jetzt eine gezielte Durchfall-Behandlung eingeleitet werden. Auf diese Weise lassen sich nicht nur die Symptome lindern, auch der teilweise gefährliche Flüssigkeitsverlust kann so gestoppt werden.

Geeignete Durchfallmittel sollten also in der Reiseapotheke nicht fehlen!

Wichtig: Ein Arztbesuch ist anzuraten, wenn der Durchfall länger anhält, bzw. wenn der Durchfall eitrig oder blutig oder sehr stark ausgeprägt ist. Auch wenn hohes Fieber auftritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Reisedurchfall vorbeugen

Wer „Montezumas Rache“ effektiv vorbeugen und seinen Urlaub unbeschwert genießen möchte, der sollte grundsätzlich einige allgemeine Maßnahmen auf Reisen beachten. So sollte zum Beispiel der Verzehr von rohen Lebensmitteln möglichst vermieden werden. Auch bei Trinkwasser ist Vorsicht geraten! Darüber hinaus stehen zur Vorbeugung von Reisedurchfall geeignete Durchfallmittel aus der Apotheke zur Verfügung, die in jede Reiseapotheke gehören.

Gut zu wissen: Arznei-Hefe hilft nicht nur stark und zuverlässig bei akutem Durchfall, sondern hat sich gerade auch bei Reisen zur Vorbeugung bewährt. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten.
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Pflichttexte:
Perenterol 50 mg Kapseln / Perenterol forte 250 mg Kapseln / Perenterol Junior 250 mg Pulver.
Wirkstoff: Trockenhefe aus Saccharomyces cerevisiae HANSEN CBS 5926 (Synonym: Saccharomyces boulardii). Anwendungsgebiete: Beschwerden bei akuten Durchfallerkrankungen, Reisedurchfällen (Vorbeugung u. Behandlung) sowie Durchfällen unter Sondenernährung. Begleitende Behandlung bei Akne. Für Kinder ab 2 Jahren und Erwachsene in der Selbstmedikation. Für Kinder unter 2 Jahren nur nach Rücksprache mit dem Arzt. Warnhinweis: Enthält Lactose, Perenterol 50 mg Kaps. enth. zusätzl. Sucrose. Perenterol Junior 250 mg Pulv. enth. zusätzl. Fructose.

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