Tipps bei Rotavirus-Infektionen

Viel trinken
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Viel trinken

Bei Durchfall geht wertvolle Flüssigkeit verloren. Der Flüssigkeitsverlust wiederum kann mit Kreislaufproblemen und Schwäche einhergehen. Umso wichtiger ist es, bei Durchfall viel zu trinken!

Während bei Gesunden etwa 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag empfohlen werden, sollten es daher bei Durchfall schon etwa 3 bis 4 Liter täglich sein. Ideal ist Mineralwasser ohne Kohlensäure oder auch Kamillen- oder Pfefferminztee. Am besten mehrere Tassen über den Tag verteilt in kleinen Schlucken trinken.

Elektrolytlösungen
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Elektrolytlösungen

Natrium, Kalium, Chlorid – bei Durchfall ist der Verlust an wertvollen Elektrolyten erhöht. Hier heißt es gezielt gegensteuern. Spezielle Elektrolytlösungen aus der Apotheke können für den nötigen Ausgleich sorgen – vor allem bei starkem Durchfall sowie für Kinder und ältere Personen ist diese Maßnahme wichtig.

Gut zu wissen: Mit Wasser (1l), Traubenzucker (8 TL), Salz (1TL) und Orangensaft (1/2l) lässt sich eine Elektrolytlösung zur Not auch selbst herstellen.

Perenterol forte 250 mg Kapseln – für alle Durchfälle*
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Perenterol forte 250 mg Kapseln – für alle Durchfälle*

Perenterol wirkt zuverlässig und natürlich: Mit Hilfe der Arznei-Hefe Saccharomyces boulardii bindet Perenterol forte Durchfall-Erreger und hilft, sie aus dem Körper zu schleusen. Der Darm wird entgiftet und regeneriert. Das besondere Plus: Dem Flüssigkeitsverlust wird entgegengewirkt, ohne dass die natürliche Darmbewegung unterdrückt wird. Perenterol forte kann sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ab 2 Jahren zur Selbstmedikation eingesetzt werden. Vor der Anwendung bei Kindern unter 2 Jahren sollte ein Arzt konsultiert werden.

Gut zu wissen: Perenterol forte eignet sich nicht nur im Akutfall, sondern kann auch zur Vorbeugung (bei Reisen) eingesetzt werden.

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*Anwendungsgebiete: Beschwerden bei akuten Durchfallerkrankungen sowie bei Reisedurchfällen (Vorbeugung u. Behandlung)

Andere vor einer Ansteckung schützen
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Andere vor einer Ansteckung schützen

Rotaviren sind hochansteckend. Da eine Infektion vor allem bei kleinen Kindern und Senioren oft einen schweren Krankheitsverlauf nach sich zieht, sollten diese Risikogruppen besonders geschützt werden. Eine gründliche Händehygiene und die Anwendung geeigneter Desinfektionsmittel ist ein absolutes Muss, da schon geringste Erregermengen für eine Ansteckung ausreichen.

Wer zu Hause zwei Toiletten zur Verfügung hat, sollte das nutzen und eine „Toilettentrennung“ einführen. Betroffene sind so lange ansteckend, so lange sie akute Symptome aufweisen und das Virus mit dem Stuhl ausgeschieden wird. In der Regel ist die Virusausscheidung auf maximal 8 Tage begrenzt.

Ernährung bei Durchfall
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Ernährung bei Durchfall

Der Darm ist bereits im Alarmzustand – umso wichtiger ist es, in puncto Ernährung auf Schonkost zu setzen. Leicht und fettarm lautet die Devise! Geeignet sind zum Beispiel Zwieback, gedünstete Karotten oder Weißbrot. Auch ein geriebener Apfel (mit Schale!) hat sich bei Durchfall bewährt – denn die Schale enthält viel Pektin, das Wasser bindet. Pürierte Bananen sind eine beliebte Alternative.

Wichtig zu wissen: Cola und Salzstangen bei Durchfall gelten heute nicht mehr als empfehlenswert. Milch und Milchprodukte sind aufgrund des hohen Fettgehalts ebenfalls tabu.
Rotavirus-Infektion: Wann zum Arzt?
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Rotavirus-Infektion: Wann zum Arzt?

In der Regel klingen die Beschwerden bei einer Rotavirus-Infektion nach etwa zwei bis sechs Tagen ab. Für bestimmte Personengruppen kann ein starker Brechdurchfall allerdings schnell zur Gefahr werden. Ein Arzt sollte deshalb grundsätzlich verständigt werden, wenn Durchfall bei Säuglingen, Kleinkindern sowie älteren oder geschwächten Menschen auftritt. Auch bei ansonsten gesunden Erwachsenen ist es wichtig, einen Arzt zu kontaktieren, wenn die Symptome stark ausgeprägt sind oder sich nicht bessern.

Gut zu wissen: Falls der Arzt Rotaviren feststellt, besteht in Deutschland eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt. Kinder unter sechs Jahren, die an einer Durchfallerkrankung leiden, dürfen laut Infektionsschutzgesetz keine Gemeinschaftseinrichtungen (Krippe, Kindergarten) besuchen – erst 48 Stunden nach Abklingen der Symptome.
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