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Norovirus bei Kindern: Tipps

Autoren: Tatiana Schmid , Jennifer Hamatschek Stand: 09.02.26
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Durchfall bei Kindern – wann zum Arzt?
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Durchfall bei Kindern – wann zum Arzt?

Norovirus-Infektionen gehen oft mit heftigen Durchfällen und Erbrechen einher. Bei gesunden Erwachsenen stellt sich oft nach einem Tag schon eine deutliche Besserung ein. Aber vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern kann es schnell zu einer bedrohlichen Dehydrierung (Austrocknung) kommen. Bei Verdacht auf eine Infektion sollte bei diesen Risikogruppen daher immer ein Arzt verständigt und das weitere Vorgehen besprochen werden.

Falls der Arzt Noroviren feststellt, besteht nach dem Infektionsschutzgesetz eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt. Das Gleiche gilt, wenn Norovirus- Infektionen zum Beispiel in Kindergärten auftreten.

Verlorene Flüssigkeit ersetzen
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Verlorene Flüssigkeit ersetzen

Bei Durchfall und Erbrechen verliert der Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wichtige Blutsalze (Elektrolyte). Diese müssen rasch ersetzt werden. Bieten Sie Ihrem Kind immer wieder zu trinken an, am besten stilles Wasser oder Kräutertees. Um den empfindlichen Magen nicht zu belasten, sollten Getränke (und Brühen etc.) nur schluckweise aufgenommen werden.

Fertige Elektrolyt-Glukose-Trinklösungen aus der Apotheke bieten das richtige Mischungsverhältnis an Inhaltsstoffen und können die Verluste so schnell und gezielt ausgleichen.

Schützen Sie sich vor einer Ansteckung
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Schützen Sie sich vor einer Ansteckung

Noroviren sind hochansteckend. Infizierte scheiden die Erreger über den Stuhl und Erbrochenes aus. Wenige Virus-Partikel, die zum Beispiel über die Hände, Türklinken oder andere Flächen übertragen werden, können zu einer Ansteckung führen. Wenn der Erkrankte erbricht, können die Viren sogar über die Luft zu ihrem nächsten Opfer gelangen. Falls möglich, sollte nur ein Familienmitglied die Pflege des erkrankten Kindes übernehmen. Um einer Ansteckung vorzubeugen, sollten dabei die nötigen Hygieneregeln eingehalten werden. Eine gründliche Händehygiene ein absolutes Muss. Wer zu Hause zwei Toiletten zur Verfügung hat, sollte das nutzen und eine „Toilettentrennung“ einführen. Gut zu wissen: Der Stuhl ist auch nach der Erkrankung noch über etwa einen Monat lang infektiös.

Autoren, medizinische Fachinformationen und Quellen

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Stand: zuletzt aktualisiert am 09.02.26

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Autoren:

Tatiana Schmid

Tatiana Schmid, Chefredaktion Gesundheit und Ernährung

Tatiana Schmid ist Diplom-Oecotrophologin und eine profilierte Fachjournalistin für Gesundheit, Medizin und Ernährung mit über einem Jahrzehnt redaktioneller Erfahrung. Mehr zu Tatiana Schmid
Jennifer Hamatschek

Jennifer Hamatschek, Chefredaktion Medizin und Pharmazie

Jennifer Hamatschek hat Germanistik und Pharmazie an der LMU München studiert. Sie ist eine renommierte Fachjournalistin für Medizin und Gesundheit, die seit über 15 Jahren komplexe medizinische Inhalte zielgruppengerecht und evidenzbaisert aufbereitet. Mehr zu Jennifer Hamatschek

ICD-Code:

ICD-Codes (International Classification of Diseases) sind weltweit anerkannte medizinische Verschlüsselungen für Diagnosen. Sie werden von Ärzt:innen verwendet, um Krankheiten und Gesundheitsstörungen eindeutig zu klassifizieren und finden sich beispielsweise in Arztbriefen, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Abrechnungen mit Krankenkassen.

Quellen:

Fachliche Endprüfung und Qualitätssicherung:

Sandra Winter

Sandra Winter, Gesundheitsredaktion

Sandra Winter ist eine erfahrene Gesundheitsjournalistin mit ausgewiesener Expertise in den Bereichen Ernährungswissenschaften, alternative Heilmethoden und Sportmedizin. Mit über 15 Jahren Erfahrung steht Sandra für vertrauenswürdige, wissenschaftlich fundierte und gut recherchierte Gesundheitsinformationen – immer am Puls aktueller Forschung und Trends in der Gesundheitsbranche. Mehr zu Sandra Winter