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Durchfall im Urlaub kann die schönsten Urlaubs-Träume zunichtemachen. Umso wichtiger ist es, sich umfassend über das Thema Reisediarrhö zu informieren – und im Fall der Fälle schnell reagieren zu können. optimal vorbereitet zu sein.
Reisedurchfall: Behandlung
Folgende Maßnahmen werden bei akutem Durchfall empfohlen:
Körperliche Schonung
Ausgleich von Elektrolyt- und Flüssigkeitsverlusten (z. B. abgepacktes Trinkwasser, ungesüßter Kräutertee, auch Suppen bzw. Brühen sorgen für ein Plus an Flüssigkeit)
Fertige Elektrolyt-Glukose-Lösungen aus der Apotheke sind ebenfalls empfehlenswert und können die Verluste rasch ausgleichen.
Durchfall-Mittel: Sogenannte Motilitätshemmer (z. B. Loperamid) wirken schnell bei akutem Durchfall. Sie reduzieren die erhöhte Darmbewegung (Darmperistaltik) – auf diese Weise hat der Darm mehr Zeit, um Flüssigkeit und Nährstoffe aufzunehmen. Zusätzlich wird auch der Spannungszustand des Schließmuskels am After erhöht. Speziell auf Reisen kann diese Maßnahme sinnvoll sein, um kurzzeitig „transportfähig“ zu sein.
Deine Notbremse bei Durchfall. Der Vorteil der praktischen Schmelztablette: Sie zergeht sofort auf der Zunge und kann diskret und ohne Wasser eingenommen werden.
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Bringt schnell Ruhe in den Darm
Lopedium® akut lingual Schmelztabletten enthalten mit Loperamid einen bewährten und gut verträglichen Wirkstoff, der für eine rasche Besserung der Beschwerden sorgt:
Bewirkt im Darm eine Verminderung der gesteigerten Darmbewegung (Motilität) – dadurch bleibt die Nahrung länger im Darm und der Körper kann mehr Flüssigkeit, Elektrolyte und Nährstoffe aufnehmen.
Erhöht den Tonus (Grundspannung) des Schließmuskels.
Reduziert dadurch Stuhlinkontinenz und Stuhldrang.
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet.
Rezeptfrei erhältlich und ein wichtiger Bestandteil jeder Haus- und Reiseapotheke.
In den meisten Fällen das Schlimmste in etwa vier bis fünf Tagen überstanden.
Wichtig:
Ein Arztbesuch ist anzuraten, wenn der Durchfall länger anhält, bzw. wenn der Durchfall eitrig oder blutig oder sehr stark ausgeprägt ist. Auch wenn hohes Fieber auftritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Reisedurchfall: Risiko in vielen Ländern erhöht
Reisedurchfall kann im Grunde genommen überall zuschlagen. Und dabei sind nicht nur Rucksacktouristen gefährdet. Auch Hotelgäste sind mitunter mangelhaften Hygienebedingungen in der Hotelküche ausgeliefert. Auf dem Kreuzfahrtschiff droht häufig aufgrund des engen Raums eine Ansteckung mit dem Norovirus. Hätten Sie gewusst, dass bei einigen Nilkreuzfahrten bis zu 80 Prozent der Passagiere betroffen sind?
Fest steht: Zu den häufigsten Urlaubsregionen, in denen Reisedurchfall auftritt, zählen:
Mittelamerika
Südamerika
Afrika
Indien
weite Teile Asiens
Reisedurchfall
Häufig in Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika
Trinkwasser und Lebensmittel sind häufige Infektionsquellen
Bei Fieber, starkem Durchfall und ungewöhnlichen Begleitsymptomen zum Arzt
Die häufigsten Erreger, die „Montezumas Rache“ auslösen, sind Bakterien wie E.coli, Salmonellen und Campylobacter. Diese gelangen zumeist über die Nahrung oder das Trinkwasser in den Darm und produzieren dort Gifte (Toxine).
Durchfall im Urlaub: Infektionsquellen
Die Bakterien lauern ebenso im Leitungswasser (Vorsicht beim Zähneputzen!) wie auf ungeschältem Obst, rohen Lebensmitteln sowie in rohen Milch- und Eierspeisen. Auch unzureichendes Händewaschen ebnet den Erregern häufig den Weg. Dasselbe gilt für das Baden in stehenden Gewässern.
Hier einige der wichtigsten Ursachen für Reisedurchfall im Überblick:
Lebensmittel aus dem Straßenverkauf (unzureichende Hygiene!)
Rohe Lebensmittel (v.a. Fleisch, Fisch, Gemüse)
Ungeschältes Obst
Leitungswasser
Eiswürfel
Fruchtsäfte
Rohe Eierspeisen
Reisedurchfall vorbeugen
Wer „Montezumas Rache“ effektiv vorbeugen und seinen Urlaub unbeschwert genießen möchte, der sollte grundsätzlich einige allgemeine Maßnahmen auf Reisen beachten. So sollte zum Beispiel der Verzehr von rohen Lebensmitteln möglichst vermieden werden. Auch bei Trinkwasser ist Vorsicht geraten! Darüber hinaus stehen zur Vorbeugung von Reisedurchfall geeignete Durchfallmittel aus der Apotheke zur Verfügung, die in jede Reiseapotheke gehören.
Reisedurchfall vorbeugen: Tipps
1 / 4
Rohe Speisen meiden
Gerade in rohen Lebensmitteln tummeln sich in fernen Ländern häufig Erreger, die Durchfall verursachen können. Daher gilt: Essen Sie Lebensmittel nur gekocht und verzichten Sie auch auf Salate oder rohes Gemüse. Übrigens: Auch rohes Fleisch und rohen Fisch sollten Sie im Urlaub lieber vermeiden. Das gilt auch für Saucen, Eiscreme, Dips und Desserts, die rohe Eier enthalten könnten.
2 / 4
Obst immer waschen und schälen
Auch Obst ist eine bekannte Infektionsquelle für gefährliche Bakterien oder Viren. Daher lautet die Devise: Waschen Sie Obst vor dem Verzehr gründlich und schälen sie es. Verzichten Sie auf Obst, das Sie nicht schälen können. So berücksichtigen Sie auch wie in dem vorangegangenen Tipp den Grundsatz: „Cook it, peel it or forget it“ (Kochen Sie es, schälen Sie es oder vergessen Sie es).
3 / 4
Leitungswasser & Eiswürfel meiden
Während man hierzulande bedenkenlos Wasser aus der Leitung trinken kann, sollte man beim Urlaub in Regionen wie Afrika, Asien, Süd- und Mittelamerika eher vorsichtig sein. Es droht die Gefahr einer Infektion mit Viren oder Bakterien! Trinken Sie also am besten nur abgefülltes Wasser (achten Sie auf den Originalverschluss!) und verzichten Sie auch auf die Eiswürfel im Cocktail. Tipp: Auch fürs Zähneputzen kann man sich mit Wasser aus der Flasche behelfen.
4 / 4
Händewaschen nicht vergessen!
Eine Ansteckung mit Erregern, die Durchfall verursachen können, ist grundsätzlich auch über infizierte Oberflächen möglich. Umso wichtiger ist es, sich im Urlaub regelmäßig die Hände zu waschen. Benutzen Sie warmes Wasser und Seife und nehmen Sie sich jeweils mindestens 30 Sekunden Zeit für eine gründliche Reinigung. So geben Sie Montezumas Rache erst gar keine Chance!
Autoren, medizinische Fachinformationen und Quellen
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Stand: zuletzt aktualisiert am 26.02.26
Wissenschaftliche Standards:
Dieser Text entspricht den Standards und Vorgaben aus der ärztlichen Fachliteratur, folgt den einschlägigen medizinischen Leitlinien, Veröffentlichungen von Fachgesellschaften sowie aktuellen Studien und wurde von Fachjournalisten
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Autoren:
Tatiana Schmid, Chefredaktion Gesundheit und Ernährung
Tatiana Schmid ist Diplom-Oecotrophologin und eine profilierte Fachjournalistin für Gesundheit, Medizin und Ernährung mit über einem Jahrzehnt redaktioneller Erfahrung.
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Jennifer Hamatschek, Chefredaktion Medizin und Pharmazie
Jennifer Hamatschek hat Germanistik und Pharmazie an der LMU München studiert. Sie ist eine renommierte Fachjournalistin für Medizin und Gesundheit, die seit über 15 Jahren komplexe medizinische Inhalte zielgruppengerecht und evidenzbaisert aufbereitet.
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finden sich beispielsweise in Arztbriefen, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Abrechnungen mit Krankenkassen.
Sandra Winter ist eine erfahrene Gesundheitsjournalistin mit ausgewiesener Expertise in den Bereichen Ernährungswissenschaften, alternative Heilmethoden und Sportmedizin. Mit über 15 Jahren Erfahrung steht Sandra für vertrauenswürdige, wissenschaftlich fundierte und gut recherchierte Gesundheitsinformationen – immer am Puls aktueller Forschung und Trends in der Gesundheitsbranche.
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Mit dem bewährten und effektiven Wirkstoff Loperamid
Einnahme ohne Wasser
Gut verträglich
Mit fruchtigem Geschmack
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet.
Rezeptfrei erhältlich und ein wichtiger Bestandteil jeder Haus- und Reiseapotheke.